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  • Mit Kirchbooten durch das Weltkulturerbe

    1. Tag: Speyer Heute ist Sonntag, der 6. Mai 2019. Um 14:00 Uhr treffen wir uns in Speyer zu unserer Wanderfahrt anlässlich der Rotary International Convention in Hamburg. Insgesamt haben wir 27 Anmeldungen. Wir rudern mit Kirchbooten 200 km den Rhein hinunter bis Sankt Goar. Anne und ich befinden uns auf dem Weg nach Sankt Goar. Für uns fängt die Fahrt am Ende an. In Sankt Goar fahren wir zur Rampe, an der die Boote an Land gezogen werden. Dort sind wir mit Achim verabredet, der mit dem leeren Bootsanhänger nur wenige Minuten nach uns eintrifft. Auto und Anhänger werden geparkt und gesichert. Dann machen auch wir uns auf den Weg nach Speyer.In Sankt Goar zeige ich Anne noch das Bootshaus des Wassersportvereins. Wir haben überall Gepäckstransport von Hotel zu Hotel organisiert. Doch am Ende der Tour brauchen wir kein Hotel mehr. Dort wartet der Bahnhof für die Rückfahrt oder die Weiterfahrt auf uns. Und es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass Bahnhöfe eine Gepäckaufbewahrung haben. In St. Goar übernimmt diese Aufgabe die Tourist-Information – wenn sie denn geöffnet ist. „Das ist ein Feiertag“ hat man mir am Telefon erklärt. Doch ein Anruf bei der Vorsitzenden des Wassersportverein St. Goar 1924 eV hat dieses Problem gelöst. Selbstverständlich können wir unser Gepäck im Bootshaus des Vereins zwischenlagern. Danke! Wir halten noch kurz in Bacharach an der Anlegestelle des Bacharacher Ruderverein 1884 eV. In einer engen Kurve mit Sandbänken ist das Anlegen am Steg nicht ganz unproblematisch. Doch der Wasserstand ist hoch genug, um über die Sandbänke zu kommen. Gegen 13:00 Uhr treffen wir in Speyer ein. Mit uns kommen Judith und Paul aus Luzern, Paul aus Rosenheim, Maria aus Berlin. Bereits seit gestern sind Ionella und Valer sowie Liana und Sorin vom Rotary Club Blaj in Speyer.Das Begrüßungstreffen wird wegen des guten Wetters auf die Terrasse verlegt. Nach den organisatorischen Hinweisen erfolgt die Ausgabe der zu diesem Anlass bestellten IFoRR-Shirts an alle anwesenden Teilnehmer. Bevor uns Hans-Jürgen Große vom RC Speyer zum Dom bringt kurz noch mal durchzählen: Wir rudern morgen mit 21 Leuten plus 3 Nichtruderer macht 24. Paul aus Neuss kommt erst heute Abend. Wolfgang und Christoph aus Mainz kommen morgen früh. Passt! Vor dem Dom treffen wir auf 3 Mitglieder des RC Speyer. Die Incoming Präsidentin Ute Bahrs war mein Ansprechpartner. Als Hausherr begrüßt uns der Dompfarrer Bender. Die Führung übernimmt Freund Münchbach, ein gelernter Jurist mit einem fast unerschöpflichen Wissen über Speyer und seine Geschichte. Wir besuchen den Dom. Durch die Stadt geht es dann zum Judenbad. Und auf dem Weg zum Biergarten der Hausbrauerei Domhof passieren wir die herrlich barock ausgestattete Dreifaltigkeitskirche, die baugleich früher auch in Frankfurt gestanden hat und in der Goethe getauft wurde.Der Abschluss des Tages findet zusammen mit den Speyrer Freunden im Domhof statt. Der Rückweg zum Hotel führt uns am Technikmuseum vorbei. Der Trubel des Tages ist eine beleuchteten Stille gewichen. 2. Tag: Von Speyer bis Worms Montag 9:00 Uhr: Abfahrt zum neuen Bootshaus der Speyrer Rudergemeinschaft. Gestern Morgen haben Heidi und Achim das Neusser Boot Bolly schon zu Wasser gelassen. Mit Unterstützung von Norbert Herbel ist auch Charlie innerhalb kürzester Zeit im Wasser. Die Ruderer werden auf die Boote verteilt. Wir legen ab!Bevor wir in den Hauptstrom des Rheins abbiegen, werden noch einige Manöver im Altrheinarm gefahren. Pünktlich erreichen wir gegen Mittag den Steg des Rudervereins Ludwigshafen, wo Harald als Vertreter der rotarischen Ruderer Riege Rhein-Neckar mit Frau Gabriele uns erwartet. Das im Bootshaus untergebrachte Restaurant hat heute Ruhetag, aber der Inhaber hat für uns dennoch eine warme Mahlzeit bereitet. Genügsam trinken wir das bereitgestellte Wasser. Haben die keinen Wein hier? Doch! Haben sie. Und geschmeckt hat er auch. Beschwingt geht es weiter Richtung Worms. Im Floßhafen suchen wir den Steg des 1. Wormser Schwimmclub Poseidon. Der Shuttlebus, der uns zum Hotel bringen soll, steht bereit. In der Lobby des Parkhotel Prinz Carl wartet bereits Freund Heigl vom RC Worms-Nibelungen, der uns durch die Stadt führen wird. Die kleine Gruppe der englischsprachigen Ruderer übernimmt Freund Bentz vom selben Club.Am Dom werden die Tribünen für die Nibelungenfestspiele aufgebaut. Der Judenfriedhof ist idyllisch gelegen mit seinen vielen alten Gräbern. Seit 1868 gibt es das Lutherdenkmal zur Erinnerung an den Reichstag zu Worms im Jahre 1521, auf dem Luther seine Thesen verteidigt hat. Ein Platzregen beendeten Rundgang. Am Abend treffen wir uns mit Wormser Rotariern im Weingut des Präsidenten des Rotary Club Worms-Nibelungen Andreas Schreiber. Das Wetter hat sich beruhigt, aber Andreas hat vorsichtshalber im Haus eindecken lassen. Wir genießen die Gespräche mit zahlreichen Rotariern aus beiden Wormser Clubs und dem Rotaract Club Worms. Wir trinken hervorragenden Wein zu gutem Essen. Und wir sind begeistert vom indischen Inbound, der begierig alles Wissenswerte über Wein in Theorie und Praxis aufsaugt und an uns weitergibt! 3. Tag von Worms nach Mainz Wir legen ab und hören (auf) die Kommandos von Paul. Wer nach der kurzen Nacht noch nicht ganz wach war, der ist es jetzt. Hans-Jürgen wollte nur einen Tag mitrudern. Für ihn sitzt nun Wolfgang vom RC Simmern im Boot.Wir haben die längste Etappe vor uns. 35 km bis zum Mittagessen in Stecklers Restaurant am Strandbad von Oppenheim und danach nochmals 19 km bis Mainz. In Oppenheim ziehen wir die Boote aus dem Wasser auf den Strand und wundern uns über die Ruhe und die idyllische Lage. Oppenheim, im Mittelalter eine freie Reichsstadt am Rhein, ist weit weg. Der Rhein hat sich ein anderes Bett gesucht. Zum Essen ist im Haus gedeckt, hier hat es geregnet. Unverständlich, denn wir haben auf dem Rhein keinen Tropfen Wasser mitbekommen.Um 14:30 Uhr geht es weiter. Vorbei an Nierstein, der Rheininsel Langenau. Das Wetter bleibt trocken, doch kommt ein Gegenwind auf, der die letzten 7 Kilometer zur harten Arbeit werden lässt. Schlagartig hört der Kampf gegen die Wellen auf, als wir den Mainzer Winterhafen erreichen und zum Anleger am Bootshaus des Mainzer Rudervereins rudern, den uns der Wirt des Bootshausrestaurants Frank Buchholz zur Verfügung gestellt hat. Wir trinken einen „Erholungsschluck“ bevor wir ins nahegelegene Favorite Hotel im Mit Kirchbooten durch das Weltkulturerbe Read More »

  • Inn und Chiemsee

    Treffen vom 29.09. bis 02.10.2017 Inn und Chiemsee      1. Tag: Von Rosenheim nach Wasserburg – ein Ruderereignis auf dem Inn Samstag, 30. September 2017, 6.30h Aufstehen in freudiger Erwartung!Heute ist der erste Tag eines verheißungsvollen Drei-Tage-Ruderns der „International Fellowship of Rowing Rotarians“, einer noch jungen Vereinigung rudernder Rotarier, die Sport, Naturerleben und rotarische Freundschaft vereint. Nachdem am Vorabend beim gemeinsamen Abendessen die Details und Organisationsschritte für die nächsten drei Tage besprochen wurden und bis Mitternacht noch die Letzten der Teams in Rosenheim angekommen waren, kann es nun losgehen!7 Uhr Frühstücken, ein letztes Richten der notwendigen Utensilien und dann geht es zum Bootshaus des Rosenheimer Ruderclubs. Dies darf nicht darüber hinweg täuschen, dass die Realisierung dieser Ruderfahrten auf dem Inn bereits über viele Monate akribische Vorbereitungen erfahren hatte, so einerseits durch den Freund Paul Geisenhofer vom RC Rosenheim-Innstadt vor Ort, sowie die Freunde Hartmut Jaeger und Wolfgang Litzenburger vom RC Mainz, die die Koordination für die Mitglieder der Fellowship übernahmen. Beeindruckend für die „auswärtigen“ Ruderer verschiedener Ruder- und Rotary Clubs aus Mainz, Worms, Darmstadt, Simmern, Frankfurt und Prien waren das wunderbare, sehr gut ausgestattete und gepflegte Boots- und Ruderhaus am Ufer der Inn. Der noch relative junge Ruderclub hat dies mit viel Engagement und Eigenarbeit erstellt, viele der Ruderboote wurden „second hand“ liebevoll überarbeitet und den auswärtigen Ruderern großzügig und gut vorbereitet zur Verfügung gestellt. Nach den üblichen Präparationen der Boote konnten dann mit speziellen „Boots-Transportgestellen“ vier Gig-Boote an die nördliche Begrenzung der Rosenheimer Staustufe gebracht und dann zu Wasser gelassen werden. Da der Inn im Gegensatz zum Rhein, auf dem die meisten der Gäste in der Regel rudern, mit vielen Staustufen versehen ist, wurden auch zwei dieser „Transportgestelle mit den Booten mitgeführt. Vielleicht erklärt dies auch, warum uns an den folgenden zwei Tagen auf dem Inn keinerlei anderen Boote – weder Ruderboote noch Kanus – begegneten. Die Transporte der Boote um die jeweiligen Stauwerke sind mehrfach am Tag erforderlich und durchaus anspruchsvoll, da die Stellen zum Aus- und Einsteigen bzw. Ruderboot herausheben und Ablegen recht komplex sein können. Andererseits wurden diese Aktivitäten belohnt durch die wundervolle, einsame und stille Natur, die der Inn ohne jegliche weitere Schiffsaktivität bietet. Wenige Flüsse in Deutschland wirken so wenig besiedelt und naturbelassen wie der Inn, auch zwischen zwei kleineren Städten wie Rosenheim und Wasserburg. Das „Rudergefühl“ war geprägt vom freundschaftlichen und zugewandten Umgang rotarischer Freundinnen und Freunde, die sich teilweise hier erstmalig begegneten. Gerade wenn der „Ruder-Rhythmus“ so richtig fliessen konnte, entstand auch eine „Begeisterung im Moment“, die „Mono-Sportarten“ nicht bieten können. Das Beobachten von Störchen und Reihern beim Gleiten über den Inn hatte dann noch einen besonderen Zauber inne. Der Samstag war geprägt von 32 geruderten Kilometern, aber durchaus unterbrochen von geselligen Pausen, wie auch einer Mittagsjause im Fischerstübel unterhalb des Klosters Attel. Wenn auch dessen offizielle Adresse „Elend 1“ lautet, so war die Stimmung der IFFoR-Truppe unter den Rotarierinnen und Rotariern ausgelassen und begeistert. Die Ankunft am Abend im Ruderverein Babensham-Wasserburg war obligat mit dem Präparieren der Boote, Sculls und Utensilien für die Nacht verbunden, denn am Sonntag früh sollte es ja von hier aus gleich weiter den Inn nach Norden gehen.Der Abend selbst wurde dann in der prächtigen historischen Altstadt von Wasserburg verbracht und beim geselligen Abendessen konnte der Tag nochmals im Gespräch durchlebt werden, bevor man dann sich schon wieder auf den nächsten Rudertag freuen durfte. Jochen BlumRC Mainz Bootshaus am Inn Abends am 30.09.2017 konnten wir uns in Wasserburg im gemütlichen Kreis der 18 aktiven und 5 passiven Ruderer(Innen) stärken und die fantastische Atmosphäre der Altstadt genießen.Am Morgen des 01. Oktobers machten wir unsere 4 Ruderboote ( 2 Doppel – Vierer; 1 Vierer mit Steuermann; 1 Zweier mit Steuermann) startklar. Wir hatten am Abend zuvor dankenswerterweise unsere gesamte Ruderausrüstung im Ruderclub Babensham-Wasserburg lagern dürfen und konnten die tolle Gastfreundschaft genießen. Die Strömung hat es in sich, das Wetter sah anfangs recht trübe aus, doch wurden wir belohnt! Praktisch ohne Regen erlebten wir die unberührte Natur, ohne Schiffe, Motorboote etc. Tatsächlich begegneten wir keinem einzigen Boot und wurden eins mit der Natur wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist…… Der an diesem Rudertag neu zusammengesetzte Riemen – Vierer – Mit beim Ablegen. Die beeindruckende Landschaft vom Inn aus betrachtet quasi vor der Haustür bei spiegelglattem Wasser…aufgenommen von Dagmar Gillmann-Blum aus Mainz als sie den Do-Vierer steuerte:Wolfgang Blumschein – RC Wiesbaden-Rheingau,Simone Emmelius – RC Mainz-Aurea Moguntia,Klaus Willimczik – RC Darmstadt-Kranichstein,Walter Müller – RC Worms-Nibelungen im Bug verdeckt Hier bei der kleinen Mittagspause nach dem Umtragen der Boote am Wehr Gars am Inn Das Ablegen gestaltete sich recht anspruchsvoll. Zunächst musste ein großer Stein aus dem Weg geräumt werden, damit die Boote bei der sehr starken Strömung nicht Gefahr liefen leckzuschlagen. Mit vereinten Kräften konnten wir auch diese Herausforderung meistern. Hier, wie auch auf der gesamten Fahrt, stand das Miteinander und der TEAM-Geist im Mittelpunkt dieser Wanderfahrt! Ein sehr gelungenes Gemeinschaftserlebnis, das alle Tugenden des Rudersports und des Rotarischen Geistes bestens mit einander verknüpfen konnte. Damit ist dieser Ausflug ein hervorragendes Beispiel wie die sehr junge “International Fellowship of Rowing Rotarians” (IFoRR) aktiv tätig ist. Ein beeindruckender Rudertag nahm nach ca. 30 km sein Ende in Jettenbach, die Boote wurde verladen und zurück in den Rudersport-Club Rosenheim e.V. gebracht, gewaschen, aufgeriggert und wieder ordentlich im Bootshaus verstaut… Dem Verein gilt unser besonderer Dank!!! Unsere Inn-Ruderstrecke von Rosenheim über Wasserburg nach Jettenbach 30.09.-01.10.2017 Hier überreicht Freund Hartmut Jaeger Rotary Club Mainz sowie vom Mainzer Ruderclub und Gründer der IFoRR an Freund Paul Geisendorfer RC Rosenheim-Innstadt den Rotarywimpel. Am Abend trafen wir uns alle zum gemütlichen Abendessen im “Hirzinger” in Söllhuben. Dort wurde der Hauptorganisator Paul Geisendorfer vom Rudersportlub Rosenheim, der alle Boote zur Verfügung gestellt hat, für Proviant und die Ausarbeitung der Ruderstrecke gesorgt hat, besonders gewürdigt. Hans Wolfgang BlumscheinRC Wiesbaden-Rheingau      3. Tag Ein neues Revier: Der Chiemsee in Sonnenschein – Montag, 1. Oktober und letzter Tag Nach einer Nebelfahrt entlang des – unsichtbaren – Simssees erreichen wir den Ruderclub Chiemsee, der unweit des Erlebnisschwimmbads „Prienavera“ sein Bootshaus besitzt. Erbaut Inn und Chiemsee Read More »

  • Rudertreffen 2017 in Mainz

    Mitgliederversammlung und Besuch des Mainzer Weinmarkts am 25. August 2017 Trotz des frühen Termins trafen sich neun Mitglieder der Fellowship zum Rudern vor der Mitgliederversammlung. Bei gutem Wetter querten wir den Rhein und ruderten im Altrheinarm “Acker”. Über die Mitgliederversammlung gibt es ein gesondertes Protokoll.Nach der Mitgliederversammlung stand der Besuch des Mainzer Weinmarkts auf dem Programm. Doch es regnete so sehr, dass niemand wagte, das Bootshaus zu verlassen. Also haben wir im Bootshaus zu Abend gegessen. Erst nach 21:00 Uhr hörte der Regen auf. Auch wenn sich die Anzahl der Freunde reduziert hatte, ging es dann doch noch zum Weinmarkt im schönen Ambiente des Mainzer Volksparks. Hartmut Jaeger

  • Anrudern 2017

    Rund um den Kühkopf

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